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Sormeh
Fr, 26. Sep, 2014

Golnar Shahyar / voice, daf, berimbau
Mona Matbou Riahi / clarinet, voice
Jelena Popržan / viola, voice, loops


Elegant und geheimnisvoll wie ein orientalischer Lidschatten – persisch: ‘Sormeh’ – so sind sie. So ist auch ihre Musik, die geistige wie musikalische Grenzen entgratet, aufweicht, ja: auflöst.


Eine Einladung, Neuland zu erkunden

Persische, jiddische, armenische, bulgarische, griechische und sephardische Lieder, vertonte Lyrik, ungewöhnliche Klezmer-Instrumental-Interpretationen, zeitlose und Gegenwarts-Chansons; und nicht zuletzt ihre eigenen Kompositionen: Einen weiten Bogen spannend von orientalischer zu balkanischer Musik, spüren ›Sormeh‹ die sich überlagernden kulturellen Teilmengen in der jüdischen Musiktradition auf, erweitern diese mit eigenwilligen Arrangements und verfeinern all das mit ungezügelter Improvisationslust.

 

Persien meets Balkan in Vienna

Die drei Musikerinnen – Golnar Shahyar, Mona Matbou Riahi aus dem Iran und Jelena Popržan aus Serbien – haben sich beim Oficina Art Orchestra (Leitung: Alegre Corrêas) kennengelernt und fanden in Wien zu einem vielversprechenden Trio zusammen. Riahi und Shahyar interpretierten schon zuvor mit ihrem Trio ›Gabbeh‹ persische Musik. Golnar Shahyar konzentriert sich mit der Band ›Choub‹ auf Jazz, der von persischer Tradition inspiriert ist. Mona Matbouh Riahi ist das jüngstes Mitglied der Band und, wenn man es so ausdrücken will, die ‘Hauptpoetin’. Sie stand bereits auf der Bühne mit Größen wie: Alim Qasimov, Djivan Gasparyan und Aynur Dogan. Jelena Popržan ist seit einigen Jahren eine Fixgröße der österreichischen Musiklandschaft; mit zB ihrem Aufsehen erregenden Duo ›Catch-Pop String-Strong‹ und dem Quartett ›Popržan, Jokic, Neuner, Petrova‹.

 

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Musik, in der alle Grenzen und Gegensätze aufgehoben scheinen, genau eine solche versucht das Trio Sormeh zu verwirklichen. Auf dem im Herbst des vergangenen Jahres bei Lotus Records erschienenen Debüt-Album machten die beiden aus dem Iran stammenden Golnar Shahyar (Gabbeh, Choub) und Mona Matbou Riahi (Choub) und die im serbischen Novi Sad geborene und seit vielen Jahren in Wien lebende Jelena Popržan (Catch-Pop String-Strong), die drei Köpfe hinter diesem Projekt, auf eindrucksvolle Art vor, was wirklich Spannendes und Neues durch einen innovativen, aber immer respektvollen Umgang mit dem Traditionellen und vermeintlich Alten entstehen kann. Ausgehend von einer Jahrhunderte alten Form der jüdischen Musik begeben sich die drei Künstlerinnen in ihren Stücken auf eine ereignisreiche Reise, die sie durch die Epochen der Geschichte an die verschiedensten musikalischen Orte (Bulgarien, Armenien, Griechenland, Persien) führt.

Die Ingredienzen, auf die Golnar Shahyar (Stimme, Daf, Berimbao), Mona Matbou Riahi (Klarinette, Stimme) und Jelena Popržan (Viola, Stimme, Loops) zurückgreifen und die es in ihre ganz eigene, lyrisch bildhafte weltmusikalische Sprache übersetzen, reichen vom alten jüdischen Liedgut in Form von Chansons der levantinischen Sepharden und Cabaret-Songs über die Klangtraditionen des Balkans und des südosteuropäischen Raumes bis hin zu jenen des Orients. Immer wieder auch versetzt mit gelegentlichen Improvisationen und Klangexperimenten entstehen dieser Art Stücke, die, sehr facettenreich und vielschichtig in ihrer Note, ungewöhnlich viel Atmosphäre und Stimmung entwickeln.

Vielmehr als die drei Musikerinnen, die sich beim Oficina Art Orchestra unter Leitung Alegre Corrêas und bei Projekten Mathias Rüeggs kennengelernt haben, mit einem übertriebenen Einsatz der Mittel ans Ziel zu gelangen versuchen, gehen sie bewusst zurückhaltend an die Sache heran. Keine großen ausladenden pathetischen Gesten stehen im Mittelpunkt, sondern eine sehr filigrane, dezente und gefühlvolle Klangarbeit, die, eingebettet in eigenwilligen und abwechslungsreichen Arrangements, gediegen elegant, bittersüß melancholisch und manchmal auch geheimnisvoll anmutet. Was Sormeh auf ihrem Debüt abliefert haben, ist, in wenigen Worten zusammengefasst, ein wirklich schönes Hörerlebnis, eines, das vermutlich niemanden wirklich kalt lässt.

Michael Ternai | auf ›music austria‹

 


 
 

 

 

Heute leider nur mehr Abendkassa – ab 19:14

… die Nachfrage ist groß: Versuchen Sie Ihr Glück!
Kassa Kulturschmiede:   07582/ 51 700
(ab 19:14)

;-)

 


Schüler, Studenten, Lehrlinge, Zivildiener: 5,– / Kinder unter 12 Jahren: frei!

 


Alle Konzerte beginnen – wie immer analog zur Jahreszahl – heuer also um 20.14
Einlass
und Karten Abholung ab 19.30
Tischplatz-Reservierung
ist nur im   »Super!VVK«   und im   »Vorverkauf«   möglich.


Preis-Kategorien


frei
für Kinder unter 12 Jahren

5,– ermäßigt für Schüler, Studenten, Lehrlinge, Zivildiener
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13,– ‘Super!VVK’ – Tarif bis 8 Tage vor der Veranstaltung
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16,50 Vorverkauf (VVK, Tarif in der Woche vor der Veranstaltung)
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20,– Abendkassa Kulturschmiede
kaufen: am Veranstaltungstag ab 14.00

+ 3,– Tischplatz-Reservierung
buchen: solange verfügbar; nur im   » Super!VVK « und   » VVK « möglich



Bei Fragen hilft Rudi Lechner gerne weiter: 07582/ 51 700 (Abendkasse) oder per E-Mail


 

 

 

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Fr, 26. Sep, 2014

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